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Behandlungsverläufe verstehen, eigene Überlegungen vertiefen und die nächste Sitzung vorbereiten: Sprechen Sie mit Clara über Ihre ausgewählten Sitzungsnotizen, Patienteninformationen und Unterlagen. Nutzen Sie vorhandene Inhalte und importieren Sie eigene Dokumente.
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Stummes Anwendungsbeispiel mit der fiktiven Patientin Lena M..
Die Patientin wird aus der Patientenliste in den Chat gezogen. Zwei Dokumente werden über das Plus im Eingabefeld hochgeladen. Verwendete Dokumente: PVS-Sitzungsexport.pdf und Anamnesebogen-Scan.pdf.
1. Entwicklungen über mehrere Sitzungen erkennen
Frage an Clara: Was verändert sich in Lenas Umgang mit Zusatzaufgaben – und was bleibt trotz erster Fortschritte bestehen?
12.08.: Sofort zusagen entlastet Lena zunächst. Abends folgen Mehrarbeit und Erschöpfung.
26.08.: Die Kollegin akzeptiert eine Absage. Lena arbeitet dennoch nach: „Nur deshalb war sie nicht enttäuscht.“
02.09.: Ohne Nacharbeiten bleibt der Kontakt zur Kollegin unverändert. Bei der Vorgesetzten sagt Lena weiter zu.
2. Offene Punkte herausarbeiten
Frage an Clara: Könnte das Nacharbeiten ihre Befürchtung aufrechterhalten? Welche andere Erklärung sollten wir mitprüfen?
Arbeitshypothese: Der zusätzliche Ausgleich könnte verhindern, dass Lena Akzeptanz ihrer Grenze zuschreibt.
Gegenbeispiel: Bei derselben Kollegin blieb der Kontakt auch ohne Ausgleich unverändert. Wie Lena diese Erfahrung bewertet, bleibt offen.
Offen: Welche Anforderungen stellt die Vorgesetzte tatsächlich? Aufgabenart und Hierarchie könnten den Unterschied erklären.
3. Die nächste Sitzung vorbereiten und ins Patientenprofil übernehmen
Frage an Clara: Wie können wir das mit Lena überprüfen? Bereite die nächste Sitzung vor.
Gemeinsam klären: Welche konkrete Reaktion erwartet Lena bei einer Absage ohne Ausgleich? Tatsächliche Pflichten mitprüfen.
Experiment planen: Eine passende Anfrage ohne Zusatzleistung begrenzen. Vorhersage, Reaktion und eigenen Ausgleich beim Folgetermin vergleichen.
Über „In Patientenprofil übernehmen“ wird „Als Schwerpunkt der nächsten Sitzung“ gewählt. Nach „Prüfen“ wird der bearbeitbare Vorschlag mit „Ausgewählte Änderungen übernehmen“ bestätigt: Mit Lena eine passende Absage ohne Zusatzleistung planen. Befürchtete und tatsächliche Reaktion sowie eigenen Ausgleich beim Folgetermin vergleichen. Reale Anforderungen der Vorgesetzten klären.
4. Eine Richtlinie als zusätzliche Quelle einbeziehen
Zusätzlicher Upload: Psychotherapie-Richtlinie.pdf. Quelle: Psychotherapie-Richtlinie · § 17 Abs. 1 · S. 14.
Frage an Clara: Beziehe § 17 Absatz 1 der Richtlinie ein: Was ist für unsere Verhaltensanalyse schon beschrieben, was fehlt?
Richtlinienbezug: Aufrechterhaltende Bedingungen untersuchen und daraus definierte Therapieziele entwickeln.
Beschrieben: Zusagen entlasten kurzfristig; später folgt Erschöpfung. Akzeptanz wird teils dem Nacharbeiten zugeschrieben.
Noch zu klären: Die Funktion des Ausgleichs und reale Erwartungen der Vorgesetzten. Die Fallhypothese bleibt zu prüfen.
5. Aus der gemeinsamen Arbeit ein Dokument erstellen
Frage an Clara: Erstelle daraus einen ausformulierten Verlaufsbericht mit Ausgangslage, Behandlungsverlauf, Entwicklung und weiterem Vorgehen.
Verlaufsbericht erstellt. Der Entwurf führt die Ausgangslage, den Behandlungsverlauf und das weitere Vorgehen zusammen.
Der Verlaufsbericht öffnet sich neben dem Chat im Dokumenteditor mit den Abschnitten Ausgangslage und Behandlungsschwerpunkt, Dokumentierter Behandlungsverlauf, Entwicklung und offene Fragen und Weiteres Vorgehen. Die Passage zum weiteren Vorgehen wird markiert. Der Änderungsauftrag im Chat lautet: Trenne Beobachtung und Arbeitshypothese. Ergänze ein prüfbares Experiment und die offene Alternative. Clara antwortet: Die Auswahl trennt jetzt Beobachtung, Arbeitshypothese und Experiment. Reale Anforderungen bleiben als Alternative offen. Der aktualisierte Bericht wird gespeichert und als PDF exportiert.
Ergebnisse direkt weiterverwenden
Erarbeiten Sie mit Clara Therapieziele und Themen für die nächste Sitzung. Präzisieren Sie die Formulierungen im Dialog und übernehmen Sie passende Ergebnisse direkt ins Patientenprofil.

Stummes Anwendungsbeispiel mit der fiktiven Patientin Lena M..
Patientenprofil, Sitzungen und zwei ergänzte Dokumente sind bereits als Kontext ausgewählt. Verwendete Dokumente: PVS-Sitzungsexport.pdf und Anamnesebogen-Scan.pdf.
Frage an Clara: Leite aus dem Verlauf zwei überprüfbare Ziele ab, die ich mit Lena vereinbaren kann.
Zwei neue Vorschläge für die gemeinsame Besprechung mit Lena:
Abgrenzung erproben: Eine passende Anfrage ohne nachträgliche Zusatzleistung begrenzen. Erwartete und tatsächliche Reaktion festhalten.
Erholung ermöglichen: An zwei Arbeitstagen zur vereinbarten Zeit aufhören. Zusätzliche Arbeit und Gründe dafür notieren.
Über „In Patientenprofil übernehmen“ wird „Als Therapieziel“ gewählt. Nach „Prüfen“ wird der bearbeitbare Vorschlag mit „Ausgewählte Änderungen übernehmen“ bestätigt.
Nachfrage: Woran erkennen wir Fortschritt, auch wenn Lena sich dabei noch schuldig fühlt?
Am vereinbarten Verhalten und seinen Folgen: Hält Lena ihre Grenze ein, ohne nachzuarbeiten? Entsteht Raum für Erholung? Schuldgefühle können dabei noch auftreten; sie sind kein alleiniger Maßstab für Fortschritt.
Den therapeutischen roten Faden erkennen
Wie haben sich Themen verändert? Was wurde vereinbart, was ist noch offen? Bringen Sie ausgewählte Sitzungen und Unterlagen zusammen und fragen Sie Clara nach den Zusammenhängen.
Clara führt dokumentierte Veränderungen und Vereinbarungen aus den ausgewählten Unterlagen zusammen. Im Dialog arbeiten Sie heraus, welche Fragen noch offen sind und was Sie in der nächsten Sitzung aufgreifen möchten.
Zum Beispiel„Welche Veränderung wird erst im Vergleich der drei Sitzungen sichtbar?“

Stummes Anwendungsbeispiel mit der fiktiven Patientin Lena M..
Patientenprofil, Sitzungen und zwei ergänzte Dokumente sind bereits als Kontext ausgewählt. Verwendete Dokumente: PVS-Sitzungsexport.pdf und Anamnesebogen-Scan.pdf.
Frage an Clara: Welche Veränderung wird erst im Vergleich der drei Sitzungen sichtbar?
12.08.: Lena sagt sofort zu. Kurzfristige Erleichterung geht mit späterer Mehrarbeit und Erschöpfung einher.
26.08.: Sie sagt ab, gleicht dies aber durch Zusatzarbeit aus. Akzeptanz erklärt sie sich durch dieses Nacharbeiten.
02.09.: Sie sagt derselben Kollegin ohne Ausgleich ab. Der Kontakt bleibt unverändert – eine neue Erfahrung ohne Ausgleich.
Nachfrage: Ist damit die Schwierigkeit, sich abzugrenzen, schon gelöst?
Die Veränderung zeigt sich bisher bei einer Kollegin. Bei der Vorgesetzten sagt Lena weiter sofort zu. Nun lässt sich gezielt klären, welche Rolle Hierarchie, Aufgabenart und reale Anforderungen spielen.
Gedanken im Dialog weiterentwickeln
Bringen Sie eine eigene Überlegung ein. Clara hilft Ihnen, passende Angaben in den ausgewählten Sitzungen und Unterlagen wiederzufinden und Ihre Gedanken für das nächste Gespräch zu strukturieren.
Ergänzen Sie eine eigene Richtlinie oder Fachunterlage als Quelle und besprechen Sie mit Clara, welche Aspekte sich in Ihren ausgewählten Notizen wiederfinden und welche Fragen offenbleiben. Die fachliche Einordnung und die nächsten Schritte bestimmen Sie.
Zum Beispiel„Lena sagt schon häufiger Nein. Warum bleibt die Angst, andere zu enttäuschen, dennoch bestehen?“

Stummes Anwendungsbeispiel mit der fiktiven Patientin Lena M..
Patientenprofil, Sitzungen und zwei ergänzte Dokumente sind bereits als Kontext ausgewählt. Verwendete Dokumente: PVS-Sitzungsexport.pdf und Anamnesebogen-Scan.pdf.
Frage an Clara: Lena sagt schon häufiger Nein. Warum bleibt die Angst, andere zu enttäuschen, dennoch bestehen?
Anhaltspunkt: Lena erklärt am 26.08. die akzeptierende Reaktion mit ihrer späteren Zusatzarbeit.
Arbeitshypothese: Das Nacharbeiten könnte absichern. So bleibt die Erwartung bestehen, ohne Ausgleich abgelehnt zu werden.
Zu prüfen: Bei derselben Kollegin gelingt es später ohne Ausgleich. Welche Bedeutung gibt Lena dieser Erfahrung?
Nachfrage: Wie frage ich nach dieser Bedeutung, ohne Lena unsere Erklärung vorzugeben?
„Wie erklären Sie sich, dass der Kontakt diesmal auch ohne Nacharbeiten unverändert blieb? Was bedeutet diese Erfahrung für Ihre nächste Absage?“ Anschließend ihre Erklärung gemeinsam prüfen.
Mit demselben Behandlungskontext
Aus ausgewählten Informationen entstehen Arztbriefe, Verlaufsberichte und weitere Dokumententwürfe. Bearbeiten Sie einzelne Passagen mit Clara oder direkt im Dokument und exportieren Sie das Ergebnis als Word-Datei oder PDF.
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Häufige Fragen
Der Analyse-Assistent in Clara unterstützt Psychotherapeut:innen dabei, eigene Fragen und Arbeitshypothesen mit ausgewählten Sitzungsnotizen, Patienteninformationen und Unterlagen zu reflektieren. Sie können dokumentierte Angaben gegenüberstellen, mögliche Zusammenhänge besprechen und einzelne Aspekte durch Nachfragen vertiefen. Die fachliche Bewertung und therapeutische Entscheidungen bleiben bei Ihnen.
Wählen Sie Informationen aus dem Patientenprofil, Sitzungsdokumentationen und vorhandenen Dokumenten in Clara aus. Für die jeweilige Aufgabe können Sie passende Quellen zusammenstellen und weitere Unterlagen ergänzen.
Ja. Sie können eigene Unterlagen wie PDFs, Word-Dokumente oder Fotos handschriftlicher Notizen importieren und für Ihre Frage auswählen. So lässt sich auch vorhandene Dokumentation gemeinsam mit Clara weiterverwenden.
Wählen Sie die relevanten Sitzungsdokumentationen und bei Bedarf weitere Unterlagen als Kontext aus. Fragen Sie Clara beispielsweise, wie sich ein Thema über mehrere Sitzungen verändert hat oder welche Vereinbarungen dokumentiert sind. Clara führt die ausgewählten Informationen zusammen. Im anschließenden Dialog können Sie Entwicklungen genauer betrachten und offene Fragen für die weitere Arbeit festhalten.
Erarbeiten Sie im Dialog, welche offenen Themen und bisherigen Vereinbarungen Sie aufgreifen möchten. Lassen Sie Clara daraus Schwerpunkte für die nächste Sitzung oder konkrete Therapieziele formulieren. Über „In Patientenprofil übernehmen“ wählen Sie anschließend beispielsweise „Als Therapieziel“ oder „Als Schwerpunkt der nächsten Sitzung“. Prüfen Sie den Vorschlag und passen Sie ihn bei Bedarf an. Nach Ihrer Bestätigung stehen die Inhalte unter „Therapieorganisation“ im Patientenprofil bereit.
Ja. Importieren Sie die gewünschte Richtlinie oder Fachunterlage und wählen Sie sie als zusätzliche Quelle für den Dialog aus. Sie können Clara fragen, welche darin beschriebenen Aspekte in Ihren ausgewählten Sitzungsnotizen dokumentiert sind und welche Fragen Sie noch klären möchten. Ein fehlender Eintrag in den ausgewählten Notizen bedeutet dabei nicht, dass ein Thema in der Behandlung nicht bearbeitet wurde. Die fachliche Einordnung nehmen Sie selbst vor.
Ja. Den ausgewählten Behandlungskontext können Sie auch für Arztbriefe, Verlaufsberichte und weitere Dokumententwürfe verwenden. Entwürfe lassen sich gemeinsam mit Clara oder direkt im Dokument bearbeiten und anschließend als Word-Dokument oder PDF exportieren.
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